Künstler
Die Komponisten der Uraufführungen
Sabina Hank
Die gebürtige Salzburgerin Sabina Hank wurde bereits im Alter von 5 Jahren
am Mozarteum aufgenommen. Es folgten 13 Jahre klassische Klavierausbildung und
Jazz an der Bruckneruniversität in Linz. Seit 1997 konzertiert sie in unterschiedlichen
Formationen regelmäßig und mit großem Erfolg auf zahlreichen Jazzfestivals in
aller Welt, im Trio und im Duo mit ihrem Ehemann Herb Berger oder mit Musikern
wie Bob Mintzer, Maria Schneider, Garry Dial, Willi Resetarits und Benjamin Schmid.
Ihre Lieder, die sie selbst unverwechselbar interpretiert, sind Grenzgänge zwischen
Jazz und klassischem Songwriting. In den letzten Monaten hat sie zwei CDs veröffentlicht,
„Nah an mir“ mit deutschen und „inside“ mit englischen Texten. Neben ihrer
Tätigkeit als Jazzmusikerin komponiert Sabina Hank auch immer wieder Stücke für
klassische Besetzungen, Musik für Theater und Film und hat mit dem österreichischen Komponisten
Werner Pirchner zusammengearbeitet. 1998 erhielt sie den 1. Preis des Kompositionsstipendiums
des Landes Salzburg, 2004 den Kunst-& Kulturförderpreis der Stadt Salzburg, im selben Jahr
wurde sie vom „concerto poll“ zum „Best Austrian Jazz Musician“ gewählt. Das am 12. September
2008 beim Mattseer Diabelli Sommer erstmals präsentierte Konzert für Violine und Kammerorchester
ist ein Auftragswerk für Benjamin Schmid.
(Bildnachweis: Joyce Rohrmoser)
Shane Woodborne
Shane Woodborne studierte Violoncello und Klavier in Kapstadt in seiner Heimat
Südafrika und an der Universität Mozarteum in Salzburg. Bereits während
des Studiums widmete er sich zunehmend dem kompositorischen Schaffen. Es entstand
eine Reihe von Auftragswerken, zum Beispiel für die Beethoven-Gesellschaft in Bremen,
das Zeitfluss-Festival in Salzburg, die Jeunesse Musicale und das Lindesnes Kammermusikfest
in Norwegen, unter diesen finden sich Werke für Chor und Orchester ebenso wie
Liederzyklen, Solowerke und Kammermusik.
Für das Salzburger Adventsingen entstand 1999 das szenische Oratorium „Da hat vor
dem Stall der Äpfibam bliat“ und 2002 „ Siehe, ich bin des Herren Magd“.
Shane Woodborne ist zudem seit 1992 als Cellist Mitglied
der Camerata Salzburg. Das Konzert für Violine, Cello und Orchester, welches am 6.
Juni 2008 in der Stiftskirche Mattsee im Rahmen des Diabelli Sommers uraufgeführt
wird, ist ein Auftragswerk für Lukas und Clemens Hagen. (Bildnachweis: Veigl)
Die Interpreten
Christian Becker
Der 1975 in Klosterneuburg bei Wien geborenen Musiker lernte zunächst Violine und Klavier und später am Gustav Mahler Konservatorium Jazzgitarre. Christian Becker gründete 1995 die Cover-Band „Empty Arms“, begann aber zunehmend zu komponieren, zu singen und eigene Texte in der Muttersprache zu verfassen. 1998 entstand die Band „Beckermeister“, deren Konzept deutsche Texte mit erdiger Rockmusik verbindet. Zahlreiche Auftritte auf Festivals in Deutschland und Österreich, als Begleitband von Kurt Ostbahn, Bilgeri, Bluatschink u.v.a., mehrere Alben, so 2006 „Live im Orpheum“ oder 2007 die Benefiz-CD „Gib niemals auf“, sowie Engagements als Vorgruppe von „Austria 3“ (Ambros, Danzer, Fendrich) und mit Hans Söllner folgten.
Wolfgang Brunner
Der gebürtige Bayer spielt auf nahezu allen Tasteninstrumenten, wobei seine Liebe zu historischen Klangquellen internationale Renditen einfuhr (ca. 40 CD-Aufnahmen). Eine weitere Liebe gilt der Klavierimprovisation, die ihn fast täglich vom Generalbass bis zur Stummfilmbegleitung, als Krisenmanagement in Konzerten, Überlebenstraining und lustvoll gesuchte Herausforderung begleitet. Sein Spieltrieb schlägt sich nieder in unkonventionellen Programmen, in der Organisation der Konzerte des Salzburger Johann-Michael-Haydn-Museums und der von ihm 1992 gegründeten „Salzburger Hofmusik“, die bisher allem wirtschaftlichen und geistigen Schwund bürgerlicher Konzertkultur erfolgreich widerstand. Seinen pädagogischen Eros stillt Brunner am Mozarteum.
Stian Carstensen
Der 1971 geborene norwegische Musiker erlernte seit dem 9. Lebensjahr das klassische Akkordeon, spielte E-Gitarre in einer Rockband und studierte Jazz in Trondheim. In dieser Zeit gründete er das Free-Jazz-Quintett „Farmers Market“ und beschäftigte sich intensiv mit der bulgarischen Volksmusik. Auch Swingjazz und Banjo-Spiel im Bluegrass-Stil gehören zu seinem Repertoire. 1998 erhielt er einen Kompositionsauftrag für das „Vossajazz-Festival“. Mit seiner Band ist er auf Tourneen in Europa und Japan erfolgreich. Dazu kommen Auftritte bei internationalen Jazz-Festivals, die Zusammenarbeit mit Künstlern wie der Sängerin Silje Nergaard, Iain Bellamy oder Jimmy Rosenberg sowie bereits eine Reihe von CD-Aufnahmen.
Nihan Devecioglu
Die türkische Altistin Nihan Devecioglu wurde 1979 in Istanbul geboren und studiert seit 2003 an der Universität Mozarteum in Salzburg. Zuletzt trat sie dort sehr erfolgreich in der Oper „Die Chinesinnen“ von Gluck und in der ARGE Nonntal in der Oper „Ligeia“ ihres Landsmanns Hüseyin Evirgen auf. Neben dem Opernrepertoire singt sie häufig in Messen und Oratorien von Bach, Händel, Haydn und Mozart, interpretiert aber auch türkische Lieder. Mit der Jungen Philharmonie hat sie in Pergolesis „Stabat Mater“ u.a. in Bonn gestiert. In Istanbul ist sie im Juni 2008 mit Werken Michael Haydns zu hören.
Krzysztof Dobrek
Krzysztof Dobrek wuchs in Polen auf. Mit sieben begann er Akkordeonunterricht zu nehmen. Mit dreizehn zog er nach Krakau, um Fagottist zu lernen. Auf dem Weg zum Konservatorium hörte er eines Tages eine Romaband, was sein Musikverständnis nachhaltig veränderte. 1990 emigrierte Dobrek nach Wien, begann wieder Akkordeon zu spielen und durchlief jahrelang die harte „Schule der Straßenmusik“ ehe ihn die Band „Die Landstreich“ als ihren Chefinstrumentalisten anstellte. Es folgten Projekte im Theater an der Wien, im Theater in der Josefstadt und im Burgtheater. Er spielte bei der Tschuschenkapelle und ist Akkordeonist von „Dobrek Bistro“ und Maria Bills Edith-Piaf- und Jacques-Brel-Revuen. Seine Kompositionen werden u. a. von namhaften Ensembles wie Mnozil Brass, Triology und den Wiener Concert Schrammeln interpretiert.
Farmers Market
Die Band entstand 1991 in Trondheim in Norwegen, wo alle Gründungsmitglieder rund um Stian Carstensen damals in der Jazzabteilung des Konservatoriums studierten. Die Musik der Gruppe ist eine Mischung aus bulgarischer Folklore, Jazz Standards, populärer Musik und Humor, aber auch Metallica oder Stockhausen sind den Musikern aus Norwegen und Bulgarien nicht fremd. Groovende Bassfiguren verschmelzen mit Zigeuner-Tonskalen und jazziger Improvisation. Farmers Market gehört zu den international bekanntesten norwegischen Gruppen, hat eine eigene Form von „Balkan-Jazz“ entwickelt und tritt bei allen großen Jazz- und Folk-Festivals weltweit auf. Mehrere erfolgreiche CDs dokumentieren bereits die Musik von Farmers Market.
Elisabeth Fuchs
Die österreichische Dirigentin aus Kirchdorf an der Krems studierte in Linz Oboe, Musik und Mathematik sowie Dirigieren u. a. bei Dennis Russel Davies und Jorge Rotter am Mozarteum in Salzburg. 1998 gründete sie die Junge Philharmonie Salzburg. Neben der regen Konzerttätigkeit mit dem von ihr geleiteten Orchester, dessen Repertoire sich von Bach bis zu Uraufführungen und zum Salzburger Kinderfestival erstreckt, hat sie bisher u. a. mit dem Brucknerorchester Linz, dem Mozarteum Orchester Salzburg und der Südwestfälischen Philharmonie gearbeitet, leitete 2001 bis 2003 das Sinfonieorchester TonArt Heidelberg und dirigierte Musiktheater-Produktionen. 2005 debütierte sie im Großen Festspielhaus in Salzburg und bei den Salzburger Festspielen.
Bertl Göttl
Der 1942 geborene Salzburger Brauchtumsexperte ist seit 1963 Lehrer an der Landwirtschaftlichen Fachschule in Kleßheim und war 1986 bis 1992 Salzburger Landesrat. Bertl Göttl, der auch jahrlang im „Salzburger Adventsingen“ als heiliger Josef aufgetreten ist, gilt als Fachmann ersten Ranges für alpenländische Volkskunst. Er ist seit vielen Jahren als Buchautor, als Mitarbeiter der Salzburger Nachrichten sowie im Österreichischen Rundfunk und Fernsehen tätig und tritt häufig und mit großem Erfolg als Moderator und Rezitator bei Konzerten, Volkskultur-Veranstaltungen und literarischen Abenden auf.
Karlheinz Hackl
Der 1949 in Wien geborene, vielseitige Regisseur und Burgschauspieler studierte Betriebswirtschaften und Schauspiel. Er debütierte 1972/73 am Wiener Theater der Courage, es folgten Engagements an der Josefstadt, am Wiener Volkstheater und am Thalia Theater Hamburg. Seit 1978 zählt er zu den gefeierten Publikumslieblingen des Burgtheaters, spielt aber auch bei den Salzburger Festspielen, den Sommerspielen Reichenau sowie Musical an der Volksoper Wien. 1988 startete er eine ebenso erfolgreiche Karriere als Regisseur. Er wirkte in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen mit und gibt Vortragsabende. Seit 1996 unterrichtet Karlheinz Hackl als Professor am Max-Reinhardt-Seminar in Wien.
Hagen Quartett
Das Streichquartett besteht aus den Geschwistern Lukas, Veronika und Clemens Hagen sowie dem Geiger Rainer Schmidt. Es gehört zu den herausragenden Ensembles der Gegenwart. Die Verleihung des Publikumspreises 1981 in Lockenhaus war ein Meilenstein in der Internationalen Karriere des Quartetts, welches seitdem weltweit in den großen Konzertsälen und bei allen bedeutenden Festivals gastiert und bei der DGG eine ganze Reihe gefeierter CD-Aufnahmen erarbeitet hat. Ein Kontinuum in der künstlerischen Entwicklung der Mitglieder ist die Auseinandersetzung mit dem klassischen Erbe ebenso wie die Annahme der Herausforderung durch die moderne Quartett-Literatur.
Clemens Hagen

Clemens Hagen stammt aus einer Salzburger Musikerfamilie und begann im Alter von sechs Jahren Cello zu spielen. Zwei Jahre später begann er sein Studium am Mozarteum. Zu seinen Lehrern zählen Wilfried Tachezi und Heinrich Schiff. 1983 erhielt er den Spezialpreis der Wiener Philharmoniker und den Karl-Böhm Preis. Als Solist konzertiert Clemens Hagen mit international renommierten Orchestern unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt oder Franz Welser-Möst. Als wesentliche Ergänzung seiner solistischen Tätigkeit betrachtet Clemens Hagen die Kammermusik - zu nennen ist an erster Stelle das Hagen Quartett. Weitere Partner sind Gidon Kremer, Martha Argerich, Oleg Maisenberg, Paul Gulda und Mitsuko Uchida. Clemens Hagen spielt ein Violoncello von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1698.
Iris Hagen-Juda
Iris Hagen-Juda wurde in Holland geboren und studierte in Amsterdam und Salzburg bei Sándor Végh. Elf Jahre spielte sie im Duo mit ihrem Vater Jo Juda, Konzertmeister beim Concertgebouw Orkest Amsterdam. Als Bratscherin und Geigerin ist sie in mit den unterschiedlichsten Kammermusikensembles und Orchestern in der ganzen Welt aufgetreten, unter anderen mit dem Gaudier-Ensemble und der Camerata Salzburg, und hat zahlreiche CDs aufgenommen. Seit 1981 ist sie Stellvertretende Konzertmeisterin im Chamber Orchestra of Europe. Sie ist Mitglied des Ensembles Salzburger Streich.
Lukas Hagen

Geboren 1962 in Salzburg, studierte er Violine am Mozarteum bei Helmut Zehetmair und absolvierte 1983 mit Auszeichnung, Weitere wichtige Lehrer waren u. a. Gidon Kremer, Nikolaus Harnoncourt und Walter Levin. Seit 1981 bereist er als Primarius des Hagen Quartetts alle großen Konzertzentren der Welt, tritt außerdem mit Partners wie Oleg Maisenberg, Heinrich Schiff, András Schiff oder Vladimir Ashkenazy auf sowie als Solist u. a. bei der Mozartwoche und den Festspielen in Salzburg, in Deutschland, Italien, England und Japan. Seit 1998 unterrichtet Lukas Hagen an der Universität Mozarteum, wo er derzeit als Vizerektor amtiert, und gibt international Meisterklassen. Er ist auch Konzertmeister des Chamber Orchestra of Europe.
Ib Hausmann
Ib Hausmann zählt zu den führenden europäischen Klarinettisten. Er studierte in Berlin bei Ewald Koch und in Kanada. Der Komponist György Kurtág prägte seine künstlerische Entwicklung entscheidend. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Musiker wie Alexander Lonquich Robert Levin oder das Hagen Quartett, mit Lukas Hagen und Iris Hagen-Juda gründete er das Ensemble Serapion. Zahlreiche CDs dokumentieren bereits seine erfolgreiche Tätigkeit. 1996 legte er seine erste Komposition vor. Er widmet sich auch improvisierter Musik, dem Theater, dem Jazz und modernen Aufführungsformen. Im den letzten Jahren trat er u. a. mit den Münchner Philharmonikern auf und gab mit dem Pianisten Christoph Ullrich über 120 Konzerte als „klarinettisch-sprechender“ Pierrot in Deutschland und Kolumbien.
Birgit Heindler
Die in Linz geborene Sopranistin studierte Gesang an der Universität für Musik in Wien bei Rotraud Hansmann, Walter Berry, Edith Mathis und Carol Blaickner-Mayo. Birgit Heindler absolvierte zahlreiche erfolgreiche Auftritte in den Bereichen Oper, Konzert und Liedgesang im Inland, so im Brucknerhaus Linz, im Wiener Konzerthaus, im Wiener Musikverein, der Wiener Kammeroper, der Volksoper Wien und im Theater an der Wien, gastiert aber auch immer wieder in Deutschland, Italien, Norwegen, China und Japan. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt und Franz Welser-Möst zusammen.
Werner Hink
1943 in Wien geboren, begann Werner Hink mit 6 Jahren sein Violinstudium, u. a. bei Franz Samohyl. 1964 wurde er ins Orchester der Wiener Staatsoper, 1974 als Konzertmeister der Wiener Philharmoniker engagiert. Er ist Gründer und Leiter des Wiener Streichquartetts (über 50 Aufnahmen, weltweite Konzertreisen) sowie Primarius des Wiener Oktetts, mit dem er ebenfalls in den Musikzentren Europas, Amerikas und Japans auftritt, Seit seinem 15. Lebensjahr ist Hink als Solist erfolgreich, oft auch mit den Wiener Philharmonikern. Seit 1982 leitet er eine Violinklasse am Konservatorium der Stadt Wien, seit 1991 besteht das Wiener Mozart.Trio mit seinen Söhnen Christoph und Matthias.
Junge Philharmonie Salzburg
Das 1998 von Elisabeth Fuchs und bis heute geleitete Orchester setzt sich aus je nach Programm 7 bis 80 jungen Musikern und Musikerinnen zusammen, die am Mozarteum studieren bzw. studiert haben. Das Orchester gab bereits zahlreiche zeitgenössische Werke in Auftrag und spielt das klassisch-romantische Konzertrepertoire ebenso wie Musiktheater und klassische Unterhaltungsmusik. Neben dem eigenen Konzertzyklus in Salzburg kann das Orchester erfolgreiche Auftritte in Österreich, Deutschland, Italien, Kroatien sowie eine Tournee durch China vorweisen. Im Jahre 2005 trat die Junge Philharmonie erstmals bei der Kulturvereinigung im Großen Festspielhaus und bei den Salzburger Festspielen auf.
Gottfried Franz Kasparek
Kasparek, geboren 1955 in Wien, gelernter Musikalienhändler, lebt seit 1988 in Salzburg. Seit 1998 ist er als freischaffender Musikschriftsteller, Dramaturg und Moderator tätig. Texte entstanden u. a. für die Internationale Stiftung Mozarteum, die Wiener Staatsoper, die Wiener Symphoniker, die Philharmonie Essen, die Oper Dortmund, das Lehár Festival Bad Ischl und das Landestheater Salzburg. Seit 1998 ist Kasparek Programmheftredakteur und dramaturgischer Mitarbeiter des Österreichischen Ensembles für Neue Musik, seit 2003 auch des Mozarteum Orchesters Salzburg. Er ist Lehrbeauftragter für Musik des American Institute for Foreign Study und Kolumnist bei DrehPunktKultur.
Marie-Christine Klettner
Die erst 16jährige, aus Goldegg in Salzburg gebürtige Geigerin Marie-Christine Klettner begann im Alter von 6 Jahren mit ihrer Ausbildung bei Eberhard Staiger am Musikum in Kuchl. Seit 2005 studiert sie gleichzeitig auch in der Hochbegabtenklasse von Benjamin Schmid an der Universität Mozarteum. Besondere Erfolge erzielte sie mit ersten Preisen bei den Landes- und Bundeswettbewerben „Prima la Musica“ in den Jahren 2004 und 2005, im April 2007 gewann sie in ihrer Altersgruppe den europäischen Violinwettbewerb in Gorizia in Italien. Sie tritt bereits häufig als Solistin auf.
Dieter Kolbeck
Der 1965 in Bregenz geborene Pianist lebt seit 1984 in Wien, wo er vier Jahre am Konservatorium Jazzpiano bei Rudi Wilfer studierte. Er absolvierte bereits Liveauftritte mit Glorya Gaynor, The Supremes, Count Basic, The Temptations, Georg Danzer, Austria 3, Niddl, Adi Hirschal und Wolfgang Böck, mit Monika Ballwein, Sandra Pires, Hansi Lang, Madita, Joseph Bowie, Hubert Tubbs, Madrid de los Austrias, Zabine und vielen anderen prominenten Partnern. Im Studio arbeitete er zum Beispiel mit Count Basic, Georg Danzer, Adi Hirschal, Wolfgang Ambros und Madonna, dazu kamen diverse DJ-Projekte u. a, mit Madrid de los Austrias, Kruder-Dorfmeister, Dzihan-Kamien und Madita.
Dejan Lazic
Der im kroatischen Zagreb geborene Pianist ist in Salzburg aufgewachsen und studierte am Mozarteum. Seit seinen Kindertagen ist er als Solist und Kammermusiker erfolgreich. In den letzten Jahren ist er in den großen Konzertsälen von Berlin, Paris, London, Wien, New York, Chicago, Tokyo, Buenos Aires und Sidney sowie bei großen internationalen Festivals aufgetreten. Er arbeitet mit führenden Orchestern und Dirigenten zusammen. 2008 stehen u.a. Recitals und solistische Engagements in London, Atlanta, Basel, Sapporo und Peking am Programm. Er spielt Kammermusik mit Partnern wie Benjamin Schmid oder Thomas Zehetmair z. B. im Wiener Musikverein, Dejan Lazics Aufnahmen erscheinen exklusiv bei Channel Classics.
Stephan Maass
Stephan Maass wurde 1967 in Deutschland geboren und begann 1981 mit dem autodidaktischen Erlernen der Percussion. Er gewann 1984 den 2. Platz beim „2nd International Drummer Meeting" in Koblenz und lebt seit 1993 in Wien, wo er auch in der Band von Rainhard Fendrich tätig ist und mit Künstlern wie z.B. Udo Lindenberg, Wolfgang Ambros, Sandra Pires, Georg Danzer, Kurt Ostbahn, EAV und vielen andern spielte. Er ist Gastdozent an der Bundesakademie für Musik in Trossingen (BRD). Stephan Maass spielt Meinl Percussion Instrumente und Cymbals.
Peter Pikl
Der 1946 in Salzburg, in Mattsee aufgewachsene Schauspieler studierte am Mozarteum. Engagements u. a: in Trier, Oberhausen, Lübeck, Hamburg, bei den Wiener Festwochen, den Salzburger Festspielen und den Komödienspielen Porcia. Viele Jahre lang war er einer der führenden und beliebtesten Darsteller am Salzburger Landestheater und spielte ein breites Repertoire von der Klassik über zeitgenössisches Theater bis zur Operette und zum Musical. Peter Pikl arbeitet auch erfolgreich als Regisseur im Musiktheater, u. a. in Ulm, Kaiserslautern und Frankfurt am Main Seit 1996 ist er Intendant der Komödienspiele Porcia, seit 2005 im Ensemble der Volksoper Wien.
Johannes Pillinger
Johannes Pillinger wurde 1963 in Salzburg geboren, studierte Komposition, Klavier, Fagott und Gesang an der Hochschule Mozarteum. Als Komponist und Arrangeur arbeitet er mit Größen aller Sparten der Musik- und Theaterbranche (Rita Moreno, Pia Douwes, Stefanie Werger, Bill Ramsey, David Gilmore, Roger Jannotta, Louise Martini, Karl Merkatz, Helmuth Lohner, Fritz Muliar, Peter Pikl, Werner Schneyder, Broadlahn, Tadashi Endo u. v. a.). Im eigenen Studio sind Produktionen für sämtliche europäische Fernseh- und Rundfunkstationen und zahlreiche CD's entstanden. Er ist musikalischer Leiter der Komödienspiele Porcia. Im Jahr 1989 gründete Pillinger mit Fritz Egger, Manfred Koch, Fritz Popp und Peter Scholz das seitdem erfolgreiche SALZBURGER AFFRONT-THEATER.
Erika Pluhar
Die 1939 geborene österreichische Schauspielerin, Sängerin und Autorin studierte in ihrer Heimatstadt Wien am Reinhardt-Seminar und war von 1959 bis 1999 Ensemblemitglied des Burgtheaters, wo sie in vielen klassischen und modernen Rollen einer der großen Lieblinge des Publikums war. Anfang der Siebziger Jahre begann ihre zweite Karriere als Sängerin. Nach ersten Erfolgen mit Schlagern der 20er- und 30er-Jahre sowie Liedern von André Heller, Stephan Sulke und Wolf Biermann konzentriert sie sich seit etwa 1980 auf die Interpretation eigener Texte. Musikalische Wegbegleiter sind Antonio d’Almeida, Peter Marinoff und Klaus Trabitsch. Erika Pluhar schreibt seit Kindertagen; seit der ersten Veröffentlichung 1981 wurde sie mit Romanen und Erzählungen zu einer der erfolgreichsten Autorinnen Österreichs.
Salzburger Hofmusik
Das Ensemble in variablen Besetzungen wurde 1991 von Wolfgang Brunner gegründet. Die Programme umfassen hauptsächlich Werke vom 17. bis ins frühe 19. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt der Musik der Salzburger Hofkapelle und deren wissenschaftliche Aufarbeitung. Hauptsächlich werden historische Instrumente verwendet. Das Ensemble konzertiert u. a. bei den Festivals für Alte Musik in Brügge, Utrecht und Herne sowie seit 1998 regelmäßig bei der Mozartwoche in Salzburg. CD-Produktionen galten vielen Erstaufnahmen Salzburger Komponisten, z. B. der Oper „Arminio“ von Biber, außerdem Konzerten Mozarts, Werken Michael Haydns und Johann Christian Bachs.
Andreas Schablas
Andreas Schablas begann seine Ausbildung in seiner Heimat Mürzzuschlag, in Graz und an die Wiener Musikuniversität bei Johann Hindler, darüber hinaus studierte er bei Peter Schmidl und besuchte Meisterkurse bei Alfred Prinz. Schablas war u.a. Finalist beim EBU-Wettbewerb 1992 in Brüssel und erhielt Stipendien der Wiener Symphoniker und der Wiener Philharmoniker. Seit 1999 ist er Mitglied des Mozarteum Orchesters Salzburg. Ab September 2008 wird er als stellvertretender Soloklarinettist dem Bayerischen Staatsorchester angehören. Andreas Schablas ist erfolgreich als Solist und Kammermusiker tätig, so im Arcus Ensemble Wien. Er ist Mitglied des OENM und engagiert sich mit einem umfangreichen Repertoire für Klarinette und Bassklarinette solo für Neue Musik.
Benjamin Schmid
Der 1968 in Wien geborene Geiger studierte in Salzburg, Wien und Philadelphia und zählt zu den international erfolgreichsten Interpreten seiner Generation. In den Jahren 1985 bis1992 gewann er u. a. den Londoner Carl Flesch Wettbewerb, und zwar gleichzeitig den Mozart-, den Beethoven- und den Publikumspreis. Benjamin Schmids Repertoire ist ungemein vielseitig und schließt sowohl klassische, romantische und moderne Musik als auch den Jazz mit ein. Er tritt mit den großen Orchestern und Dirigenten der Welt und prominenten Partnern auf, hat bereits eine Reihe von preisgekrönten CDs veröffentlicht, unterrichtet an der Universität Mozarteum in Salzburg und bei internationalen Musikkursen. Benjamin Schmid spielt auf einer Stradivari (1731) der Donald-Kahn-Stiftung.
Eva Schoßleitner
Die gebürtige Innviertlerin studierte Querflöte am Mozarteum in Salzburg und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Es folgte eine Ausbildung für Musikerziehung und Instrumentalpädagogik am der Universität Mozarteum. Außerdem studierte sie Gesang am Mozarteum bei Marianne Schartner. Es folgten Meisterkurse bei H. Lazaraska, W. McIver, R. Vignoles, P. Berné und A. West. Rege Konzerttätigkeit als Solistin mit verschiedenen Ensembles im In- und Ausland.
Martin Schwanda
Der in Wien geborene Künstler studierte von 1989 bis 1993 Schauspiel am Max Reinhardt Seminar in seiner Heimatstadt. Es folgten Engagements an verschiedenen deutschsprachigen Theatern, so an den Städtischen Bühnen Augsburg, bei der Bremer Shakespeare Company, am Bremer Theater und am Landestheater Linz sowie freie Produktionen in Wien. Martin Schwanda tritt auch immer wieder in Fernsehproduktionen auf. Dazu kommen viele interessante Aufgaben als Sprecher, Rezitator und als Dozent an der Schauspielschule Krauss. Im Bereich der Musikvermittlung ist Martin Schwanda ebenso mit großer Begeisterung und Erfolg tätig.
Sexteto de Tango Argentino
Die Gruppe entwickelt neue Ansichten des argentinischen Tangos und spielt Kompositionen des von Astor Piazzolla maßgeblich geformten Tango Nuevo. Der Leiter, Francisco Obieta, kommt aus Buenos Aires, er unterrichtet am Landeskonservatorium Feldkirch und an der Musikakademie St. Gallen. Aus der Schweizer Stadt kommen die Geiger, Andrzej Kowalski, Konzertmeister, und Maja Geigenmüller, beide Mitglieder des dortigen Sinfonieorchesters. Benjamin Nyffenegger ist seit 2008 stv. Solocellist des Tonhalleorchesters Zürich. Bandoneon-Solist Eduardo Garcia stammt aus Argentinien, der in Bregenz geborene Gitarrist Alexander Swete arbeitet mit führenden Orchestern, Ensembles und Solisten zusammen und ist Dozent bei internationalen Meisterkursen.
Klaus Trabitsch
Der 1962 geborenen österreichische Gitarrist und Sänger brachte sich das Musizieren selbst bei und war bereits als 15jähriger in der „Bauernband“ seines Onkels tätig. 1980 war er in Wien Mitbegründer der Folkmusikgruppe „Liederlich Spielleut“, mit der er 10 Jahre lang durch Europa tourte. Seit 1990 beschäftigt er sich intensiv mit Blues, Rembetiko und jiddischer Musik und spielte mit dem Akkordeonisten Otto Lechner, wobei immer wieder auch die österreichische Volksmusik eingebracht wurde. Seit etwa 1995 arbeitete Trabitsch als Begleiter und Komponist u.a. mit Erika Pluhar, Kurt Ostbahn und Richard Weihs zusammen. Neben einer ganzen Reihe von CDs hat Klaus Trabitsch auch mehrere Stücke für das Kindertheater veröffentlicht.